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1945: Der Grapillon Grand Cru
In diesem Jahr gründete das Weinhaus Schenk als bedeutender Weinbaubetrieb die Gesellschaft Grapillon, die den Auftrag hatte, unter der Marke Grapillon einen alkoholfreien Traubensaft zu erzeugen und abzufüllen.
Perfekte Kenntnis des Rohstoffs Traube, seiner Eigenschaften und Besonderheiten, strenge Selektion bei der Auswahl der Traubensorten und Meisterung sämtlicher Phasen der Zubereitung waren die Trümpfe, die der jungen Grapillon SA ermöglichten, einen absolut reinen Traubensaft von konstant bleibender Qualität herzustellen. Die Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erwies sich als besonders günstig für die Markteinführung eines Fruchtsafts voller natürlicher Zucker, hatte doch die Bevölkerung während der ganzen Dauer der Feindseligkeiten darunter gelitten, dass solche süssen Köstlichkeiten rationiert waren.
Die Marke Grapillon war sehr schnell in breiten Kreisen bei jung und alt beliebt. Als Synonym für Naturreinheit und Gesundheit gewann sie neue Anhänger und setzte sich schnell als Traubensaft par excellence auf dem Schweizer Markt ebenso durch wie im Ausland (mit der Ausfuhr in zahlreiche Länder ab 1949). So fasste Grapillon über das in der Schweiz von Rivella aufgebaute Vertriebsnetz in grossen Teilen der Gastgewerbe- und Hotelleriebranche Fuss. Heute profitiert Grapillon vom Trend hin zu gesunden, natürlichen Produkten. Die Marke kann dabei von einem Sympathiebonus und Wachstumspotential profitieren, das jetzt genutzt werden muss, um den Vertrieb auf andere Distributionsnetze auszuweiten. |
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